Am 26.01.11 hat uns unser Patenhund Jack verlassen. Eine Woche vorher fand ich ihn plötzlich, obwohl er morgens noch ok war, gegen Mittag zusammengebrochen in seinem Zwinger. Ich öffnete entsetzt die Tür und er schleppte sich nunmehr hinaus. Die ersten Untersuchungen ergaben kleine Unregelmäßigkeiten des Herzens, nichts ernsthaft Beunruhigendes, und er kam alsbald wieder auf die Beine. Schnell jedoch baute er erneut ab, Blutuntersuchungen zeigten einen niedrigen Hämatokrit, folgende Diagnose: Mit der Bauchspeicheldrüse stimmt etwas nicht, Verdacht auf Krebs. Daraufhin ging alles ganz schnell, die Untersuchungen waren noch nicht abgeschlossen als er endgültig zusammenbrach. Er blieb einen Tag beim Tierarzt, der ihn aber am Abend auf Morphium stellen musste um die Nacht schmerzfrei hinter sich zu bringen. Der Tierarzt machte uns keine Hoffnung auf Besserung, und wir beschlossen, dass es unmenschlich wäre ihn mit Morphium eine Weile am Leben zu halten. Selbstverständlich blieb ich bei der erlösenden Spritze bei ihm, erklärte ihm, dass ihm gleich nichts mehr weh tun würde, bis er friedlich in meinen Armen einschlief. Wir ließen ihn nicht entsorgen sondern nahmen ihn mit zum Grundstück, wo er nun beerdigt wurde.
Seine Freundin Melanii ist nun alleine im Zwinger. Wir werden sie auf jeden Fall zu jemand anderem dazugesellen, doch vielleicht wäre es noch einmal eine Überlegung wert, der alten, extrem intelligenten Hundedame die wenigen Jahre, die auch ihr nunmehr geblieben sind, ein eigenes zu Hause zu bieten!!??!!

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