PADDY

Rüde PADDY, geboren ca. 2014, 45 cm mit ca. 12 kg

Paddy ist seit 4.12.2020 in Deutschland. Er war zuerst auf einer Pflegestelle in Frankfurt, die er aber leider wegen einer Erkrankung der Pflegestellenmama verlassen  musste. 
Somit ist er gestern (20.12.20)  bei mir in Diemelstadt angekommen. 
Die ersten 3 Tage hat er ganz extrem sein 1.Pflegefrauchen gesucht und vermisst, 
was aussagt, das er schnell Bindung aufbaut. Ab dem 4.Tag bessert sich das stetig und er fängt an Bindung zu mir aufzubauen. Während der erste Haushalt fast nur aus Pflegefrauchen, ihm und den drei vorhandenen Hunden bestand, lebt er bei mir in einem sehr trubeligen Haushalt mit großer Familie und Angestellten, die bei uns ein- und ausgehen. Er ist mit meinen anderen Hunden gut verträglich, auch Katzen und den täglichen Gang in den Pferdestall lernt er hier kennen. Er läuft bereits ganz gut an der Leine, neigt teilweise noch etwas zum ziehen, woran wir aber arbeiten. 
Ebenso lernt er bei mir jetzt auch alleine bleiben, worin er auch gute Fortschritte macht.

Meiner Einschätzung nach wäre er sehr als Einzelhund geeignet, da er schon gerne viel Aufmerksamkeit und Kuscheleinheiten genießt. Er kommt aber auch mit anderen Hunden gut klar. Zu einem zurückhaltenden oder im Umgang mit anderen Hunden sehr ängstlichen Ersthund würde ich ihn nicht vermitteln, da er diesen wahrscheinlich wegdrängen würde. 
Er wird dabei zwar nicht böse, aber drängelt einfach wenn es um Aufmerksamkeit geht. 
Mit Katzen schätze ich ihn auch so ein. Souveräne Katzen werden mit ihm klar kommen, ängstliche oder schnell fluchtbereite Katzen eher nicht.

Kinder ab Schulalter dürften kein Problem sein, da er sich bei ihnen nicht anders verhält als bei Erwachsenen. Zu kleineren Kindern würde ich ihn nicht empfehlen, 
da ist er etwas zu stürmisch.   

Er ist kastriert, geimpft, gechipt und kann nach Absprache gerne bei mir in Diemelstadt kennen gelernt werden.

Kontakt 05694-1558 oder 0157- 740 31 870

Neues vom 06.01.2021

Ach Paddy, wo finden wir nur einen Platz für Dich……

Paddy ist jetzt seit gut 14 Tagen bei mir und offenbart so täglich etwas mehr von sich. Fakt ist, er ist absolut stubenrein, geht immer noch annehmbar an der Leine, wobei wir aber immer noch an der Perfektionierung arbeiten. Noch zieht er etwas, es gibt aber auch zu viele tolle Gerüche, auf die er wahrscheinlich sehr lange verzichten musste, er ist aber grundsätzlich gut zu händeln. Begegnungen mit anderen Menschen und Hunden sind ganz gut machbar, hier haben wir aber auch immer genügend Abstandsmöglichkeit, da es rund um unser 30ig Häuserdorf reichlich Platz in der Natur gibt. Ein direkter Leinenpöbler ist er nicht. Er fährt gut gesichert total toll Auto und genießt es scheinbar auch.

Während ich ihn jedoch anfangs als tollen Familienhund eingestuft habe muss ich das jetzt korrigieren. Er ist mittlerweile nur noch auf mich bezogen, lässt sich nur von mir anfassen und kuscheln und findet alles gut was ich mit ihm mache. Er lässt sich widerstandslos kämmen, bürsten und hochheben. Genau soviel Freude wie er mir entgegen bringt, bringt er allen anderen Personen dagegen Misstrauen entgegen. Er bellt viel und versucht auch zu schnappen sowie jemand in seinen Bereich eindringt. Hier braucht es am besten eine kompetente Einzelperson, die ihm klar seine Grenzen aufzeigen kann, ihm aber genau soviel Liebe und Geduld geben kann, wie er braucht. Frauen mag er mehr wie Männer.

Durch diese Schwierigkeiten ist es bei mir unumgänglich ihn nachts im Zwinger schlafen zu lassen und ihn auch tagsüber dort stundenweise unterzubringen. Das lässt er ohne Probleme zu, da er es ja aus seinem früheren Leben nur all zu gut kennt. Bei seinem 1. Pflegefrauchen, die ja Einzelperson war, schlief er problemlos vor dem Bett. Er ist mit Sicherheit ein guter Wachhund und würde das Haus auch gut schützen. Was auch gleichzeitig sagt, das ich ihn mir nicht in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vorstellen kann. Haus und gut eingezäuntes Grundstück wären ein Traum für ihn.

Katzen und andere Kleintiere die im Haus leben oder sich frei auf dem Grundstück bewegen würde ich eher ausschließen. Trotz seiner Schwierigkeiten ist er ein total liebenswürdiger kleiner Kerl, der gerne spazieren geht, auch längere Strecken machen ihm nichts aus.
 

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Neues vom 30.12.2020

 

Dezember 2020

 

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