JAQUIE

Hündin JAQUIE, kastriert, geb. ca. 06/2016, Schulterhöhe ca. 30 cm, Gewicht ca. 4-5 Kilo, auf Pflegestelle in 35625 Hüttenberg

Jaquie ist nun den 2. Tag auf ihrer Pflegestelle in Hüttenberg und hat sich vom ersten Tag an wunderbar integriert. Mit dem vorhandenen Rudel erwachsener Hunde gab es keinerlei Probleme und auch die Welpen mischen sie – und umgekehrt – gut auf und es wird getobt bis alle ausgelastet einschlafen. Zu Menschen ist sie extrem freundlich, offen und interessiert und genießt die Streicheleinheiten. Man kann nur nochmals bestätigen, dass man das fehlende Bein ihr gar nicht anmerkt, sie flitzt über´s Feld und hält gut beim Spaziergang (30-45 Minuten) mit. Mit den anderen Hunden bleibt sie über ein paar Stunden problemlos alleine. Insgesamt ein sehr unkompliziertes Minimädchen, aber man merkt den Terrier in ihr, sie hat ihren eigenen Kopf und wir denken, dass sie hier und da gerne ihre Grenzen austesten wird… Jaquie ist und wird kein Sofahund!! Sie ist sehr lebhaft, möchte ausgelastet werden und braucht eine konsequente Führung, damit sie so ein liebeswertes Mädel bleibt!

Oktober 2017 – noch auf Kreta

Charakter:

Ich sage mal sie hat den Jack Russel Charakter intus, ein quirliges Teilchen, wenn sie loslegt geht das sofort im 6. Gang, man kriegt gar nicht mit, dass ihr ein Bein fehlt. Überschäumend, sofort beste Freundin mit Hund und Mensch egal welche Größe, verrücktes Huhn! Ihre Lebensfreude ist derart ansteckend, dass man keine Zeit findet sie wegen ihres Handicap zu bemitleiden! :-)

Wie Jaquie zu mir kam:

Ich plante gerade den Leidensweg einer Hündin eines anderen Vereins insofern zu beenden, als dass ich dieser (wird bei uns nicht online kommen) das halb verweste Bein bei meinem Tierarzt amputieren lassen wollte. Beim Termin erklärte mir mein Tierarzt " Du Verena, ich habe da noch so einen Fall und weiß nicht was ich mit ihr anfangen soll, kannst Du mir helfen?" Klar sagte ich zu ohne Details zu kennen. Ich staunte aber nicht schlecht als ich die Fotos der Miniatur bekam. Meine Frage ob die 4 kg vor oder nach der Amputation waren hielt mein Tierarzt scheinbar wieder für einen dummen Scherz meinerseits und lachte sich kaputt, sei es drum. ;-)

Bis hier alles süß und lustig, doch auf den Fotos sah ich auch am Vorderbein einen tiefen Schnitt und fragte, woher all die Dinger kommen.

Festhalten nun: Eine junge Frau hatte Jaquie gefunden und wie es immer schnell mal so ist, wollte sie zwar retten, ohne aber selber die Konsequenzen zu tragen. Sie überredete also ihren Vater um Biegen und Brechen den Hund, den er gar nicht wollte, zu behalten. Dieser kettete Jaquie irgendwo an (also ich sag mal so spontan, dass 4 kg ja auch schwer zu bewältigen sind...) und diese verhedderte sich daraufhin derart in Draht, dass sie im Vorderbein, Rücken usw. tiefe Wunden hatte. Das 2. Vorderbeinchen war derart hingerichtet, dass es nur noch abgenommen werden konnte.

Was soll ich sagen dazu: Immer wieder gibt es, weltweit, falsch verstandenen und ausgeführten Tierschutz so dass die Tiere im Endeffekt schlimmer leiden müssen als ursprünglich notwendig.

Dies ist auch ein Grund, weshalb Leute oft böse auf mich sind. Ich hätte auf meinem Grundstück bestimmt für 100 Hunde Platz, bei 30 aber werde ich schon hibbelig, schließlich wollen alle artgerecht versorgt werden und meine Aufmerksamkeit. Wenn es kein Hand und Fuß mehr hat muss man halt eben die Schotten dicht machen, egal was draußen los ist, man kann nicht alle retten und tut im Endeffekt mehr schlecht als gut, deshalb immer Bälle flach weil weniger ist manchmal mehr!

Jaquie lebt auf einer Pflegestelle in 35625 Hüttenberg

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Neues vom 01.11.2017

 

Oktober 2017

 

 

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