DALTON

 

Rüde DALTON - Zuhause oder Pate gesucht

kastriert, geb. ca. 2012, Schulterhöhe 68 cm, 30 Kilo

Von Dalton hörte ich schon, pfh, ich weiss es gar nicht mehr, ich fürchte seit Mai. Bzw. bekam ich auch Fotos von ihm mit ziemlich zerfleddertem Bein. Es muss die Zeit gewesen sein als mein Bestand der Hunde auf 56 angestiegen war, unmöglich hier noch einen schwer verletzen Hund zur Amputation reinzuholen. Somit bat ich meine Bekannte, die ihn entdeckt hatte und fütterte, ihn über das städtische Tierheim laufen zu lassen, dass seine Zwingeranlage nach europäischen Vorschriften baute und hier eine Genesung gewährleistet gewesen wäre. Wieso sie das nie tat ist mir schleierhaft, für viele Leute beginnt und endet der Tierschutz mit dem Satz : "Den bringen wir zu Verena und lassen mal retten damit wir uns gut fühlen!".

 

 Erneut steigt mein Adrenalinspiegel wenn ich drüber nachdenke, vor allem der Moment als ich erfuhr, dass der arme Kerl Monate später immer noch im gleichen Zustand war.... Zum Glück kann ich nur sagen eigentlich, denn ebenso schleierhaft ist mir, wieso er nicht bei lebendigem Leib vergammelte.

 

Damit er nicht doppelt in Narkose muss wurde er auch gleich kastriert, was schnell geht und pure Routine ist für gewisse Tierärzte. Dennoch dauerte die OP mit Knochensäge per Hand 2,5 Stunden  lang.

 

Da Dalton sehr groß ist und auch leider das Vorderbein das ist, welches weg musste, dachte ich zunächst, er sei so still weil er leidet. Doch seine Wunden verheilten sehr schnell, zumindest die körperlichen...

 

Was er miterlebt haben muss will ich mir nicht weiter ausmalen da ich
derzeit eh nah am Wasser gebaut habe und ich verbiete meiner Phantasie jeglichen Lauf in keine Richtung..... :'( :'( :'(

 

Er ist sehr in sich gekehrt und zurückhaltend. Zwar darf man auf ihn zugehen ohne dass er flüchtet, doch sofort senkt er den Kopf, scheint heroisch Prügel zu erwarten, wobei er sich nicht komplett abduckt, was mir irgendwie noch mehr das Herz bricht. Denn er scheint seinen Stolz zu haben, wurde aber irgendwie gebrochen. Um ihm seine Antibiotika zu spritzen oder anderweitig zu behandeln muss man ihn mir nicht mal festhalten, er hat gelernt mit Schmerzen umzugehen und Spritzlein sind Peanuts für ihn. Da alle Behandlungen fertig sind gehe ich halt dennoch immer und immer wieder auf ihn zu, er schaut mir erstaunt hinterher wenn es nur Streicheleinheiten gab.... Seit ein paar Tagen zeigt er sogar Freude wenn er mich sieht, ja, er humpelt mir sogar hinterher, aber nie weit Vom Tag des Einzuges leb er mit der stürmischen und neben ihm megakleinen Lotta im Auslauf, tagsüber ist dieser auf und er hat Zugang zum ganzen Grundstück. Kommen Besucher hält er sich fern 

 

Tja, was soll ich sagen über ihn? Ich glaube er ist mein optisch schönster Hund dieses Jahr ( in meinen Augen)  Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich und jeder bisherige Glückhund ist bestimmt noch viel viel schöner als alle Andren ;-)) Obendrein aber scheint er auch noch einen fantastischen Charakter zu haben. Ein wenig verteidigt er inzwischen seinen Zwinger, z. B. vor Calimero, der immer da ist wo man ihn nicht erwartet weil er über alle Zäune geht (oder drunter) um dabei zu sein. Seine Art vorzugehen wiederum entspricht einem Alpha Hund, denn er macht nicht viel Aufstand damit die Andren spurn. Klein Lotta allerdings nimmt er nicht für ernst, sie hat Narrenfreiheit bei ihm wenn sie auf seinen Schultern turnt, die ihn kaum selbst tragen ;-)

 

Der blinde Patenboxer Bruno ist ihm leider etwas unheimlich, wie vielen Anderen, auch meiner Bona.

 

Da ich angst habe dass Dalton nie ein zu Hause finden wird hatte ich hier auf Freundschaft gehofft, kann ja aber immer noch kommen. Wiederum ist er ein Hund der extrem das Herz berührt und ich meine, dass er, wie auch die kleine, inzwischen ja sogar unverhofft Glückshündin Alisa, darf man auch bei ihm die Hoffnung nicht aufgeben 

 

Zu wem er nun passen würde? Hm. Nicht zu sportlichen Leuten, Reitern, Joggern, Hundesportlern, was sich ja von selbst versteht Ich sag mal in 1. Linie zu älteren Herrschaften, die keine Welpen mehr haben dürfen, möchten, können. Ein Garten sollte vorhanden sein, denn viel laufen mag Dalton selbstverständlich nicht. Er wäre wohl gut aufgehoben wenn er im Haus rein und raus kann, sein Geschäft draußen verrichten, genauer gesagt als Gesellschafter für Menschen, die zwar gerne noch einen Hund hätten, aber vor Spaziergängen alle Nase lang zurückschrecken. Im Winter Pipi machen im Garten und wieder rein wäre genug für ihn, Hauptsache er darf noch erfahren, dass es auch andere Menschen gibt als die, die er vermutlich bislang kennenlernte....erneut :'( :'( :'( 

 

Seine Nachbehandlung hat er hier hinter sich, alles ist schön verheilt, er ist sogar inzwischen angeimpft und ab sofort ausreisen. 

 

Da das Bein weg ist sind keine Nachbehandlungen und somit keine Kosten nötig! 


Der Mittelmeercheck hat ergeben, daß Dalton Leishmaniose positiv ist,
ebenso hat er Babesien, die aber behandelt werden.

 

Hier geht es zum Interessenten Formular

 

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Ich bin ein Patentier - Möchtest DU mein Tierpate werden?

 

Oft kommen Hunde in unsere Auffangstation deren Vermittlungschancen aus den unterschiedlichsten Gründen sehr gering sind. Meist sind dies alte oder kranke Tiere, aber auch sehr große Hunde warten oft lange auf ein endgültiges Zuhause.

 

Einige unserer geretteten Tiere sind so stark traumatisiert oder verhaltensauffällig, dass wir es nicht verantworten können, diese in eine Familie zu vermitteln. In der Auffangstation finden sie nicht nur die notwendige Ruhe, sondern in Verena Wels auch eine fachkundige Betreuerin, die aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung optimal auf diese Tiere eingehen kann.

 

Auch Katzen finden immer wieder mal ihren Weg zu Verena. Sie werden medizinisch versorgt, kastriert und – wenn sie möchten – für den Rest ihres Daseins verpflegt. In der Regel ist eine Vermittlung dieser Tiere, aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht umsetzbar.

 

Für solche „Sorgenfelle“ ist die Tierpatenschaft gedacht. Die Übernahme einer Patenschaft gibt Ihnen die Möglichkeit, in Not geratene Tiere zu unterstützen, gerade wenn Ihre Lebensumstände es nicht zulassen ein Tier selbst aufzunehmen. Mit einem Beitrag von mind. 5 Euro im Monat helfen Sie, diese Tiere zu pflegen, tierärztlich zu versorgen und eine adäquate Unterbringung zu gewährleisten.

 

Je nach Größe und Gesundheitszustand entstehen unterschiedlich hohe Versorgungskosten. Hinzu kommt, dass die Hunde in unserer Station in Kleingruppen untergebracht sind, um ein möglichst artgerechte Haltung zu gewährleisten. Somit ist es kaum möglich, die exakten Kosten für jedes einzelne Tier zu ermitteln.  Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass im Durchschnitt mit Kosten in Höhe von 100 € monatlich für Unterhalt, Futter und tierärztliche Versorgung eines ausgewachsenen Hundes zu rechnen sind. Bei einer Katze belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 30 Euro.

 

Bis zur Deckung dieser Beträge werden von uns Paten für ein bestimmtes Tier angenommen. Natürlich kann es auch immer wieder vorkommen, dass die Kosten für ein Tier über die Patenschaften kurzfristig gedeckt sind. Der dadurch entstandene Überschuss wird dann für andere Notfälle in unserer Station verwendet, die – je nach Jahreszeit – fast täglich in die Auffangstation („geflogen“) kommen.

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns mit der Ausstellung einer Patenurkunde. Auf Wunsch kann auch ein anderer Name als Pate eingetragen werden, z.B. bei Patenschaften, die verschenkt werden sollen.

 

Neuigkeiten zu ihrem Patentier können sie in regelmäßigen Abständen auf der Homepage erfahren. Bitte haben sie Verständnis, dass eine persönliche Benachrichtigung nur bei besonderen Ereignissen erfolgt.

 

Patenschaftsantrag

 

AGB für Tierpatenschaften

 

Dalton bedankt sich bei seinen Patinnen/Paten:

 

Frau Renata Neuweiler,
 Frau Susanna Gocht

Carola und Micha Beyse,
Frau Erika Fichtel,

Frau Regina Vollbach, 

Harald und Claudia Groose

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