HERR SCHAEFER

 

Rüde, Herr Schäfer - Zuhause oder Pate gesucht

kastriert, geb. ca. Anfang 2011, Schulterhöhe ca. 60 cm, Gewicht ca. 25 Kilo, 
dem Tod von der Schippe gesprungen und nun bereit für ein neues Leben!

Neues vom 20.06.2016

Ich sage mal, dass ich nicht ganz zu Unrecht schon seit längerem darauf
aufmerksam gemacht wurde, dass Herr Schäfer einmal eine neue Beschreibung
bräuchte.

Wie man schon an den aktuelleren Fotos sieht (leider ist er nicht sonderlich
fotogen, da er selten Zeit für ein Fotoshooting hat) bange ich schon lange
nicht mehr um sein Leben.

Wunderbar auf sein Allopurinol eingestellt erfreut er sich seiner
"Wiederauferstehung" ;-)

Herr Schäfer ist seit langem schon ein sehr lebensfroher Kandidat und teilt
sich den Auslauf schon ewig mit dem viel kleineren Omorfos und neuerdings
auch mit Anuschka Nachdem er zu Anfang ganz und gar nicht fressen wollte,
inhaliert er sein Futter nur noch so und wird auch separat gefüttert, weil
er alles für sich haben will. Ansonsten ist er sehr lieb, wunderbar
verträglich und zu Menschen sehr aufgeschlossen und verschmust wie zu
Anfang. Seine Krankheit merkt man ihm keineswegs mehr an Er läuft gut an der
Leine und beschmutzt seinen Zwinger (in dem er nur nachts lebt) nicht und
könnte ohne Schwierigkeiten auch als Anfängerhund gelten. Familie mit
Kindern wäre ebenso für ihn geeignet wie auch ältere Menschen

Ich fürchte, dass seine Überschrift als Patenhund zu dem Missverständnis
führt, dass sich niemand für ihn so recht interessiert. Doch auch Herr
Schäfer dürfte sehr gerne sein Köfferchen packen, wenngleich er sein Leben
in der Auffangstation zu genießen scheint. Aber dieses Leben ersetzt doch
noch lange kein Leben in einer eigenen Familie. Die Aufmerksamkeit und Liebe
die er von mir bekommt ist einfach nicht genug für diesen freundlichen und
unkomplizierten Hundemann! Sehr würde ich mir wünschen, dass er in diesem
Jahr vielleicht doch noch sein eigenes " Rudel" findet!!! Auch eine
Pflegestelle würde ihm auf diesem Weg helfen!

Herr Schäfer ist gut vorbereitet und könnte adhoc sein Koffer packen und in
den nächsten Flieger steigen!


Anfangs, als ich in die Auffangstation kam, sag es gar nicht gut um mich
aus, aber lest selbst den alten Bericht:

Juni 2015 – mehr tot als lebendig

Wie man sich schon vom Aussehen her denken konnte ist Herr Schäfer
Leishmaniose positiv.

Gerade hatte ich die neue Tierarzthelferin vom Tierärztepool vom Flughafen
abgeholt und erklrärte dieser, inwiefern für mich die Kastrationen das
Wichtigste sind, man nicht alle Hunde hier einfach einsammeln kann weil es
dann ganz schnell zum animal hoarding kommt ect. und dass für mich " süß,
gut vermittelbar" kein Kriterium ist um einen Hund mitzunehmen.  

Um mir in der Demonstration zu helfen wer so unter  die hilfsbedürftigen
gehört lief uns alsbad Herr Schäfer übern Weg, unterhalb der
Autobahnauffahrten die nach West- und Ostkreta führen. Er torkelte von Auto
zu Auto und versuchte mit geringen Kräften an diesen sogar hochzuspringen,
ich behaupte immer noch dass er tatsächlich  um Hilfe bettelte. Meine Augen
sind ja nicht mehr die Besten, insofern sah ich zunächst nur das
erstaunliche Verhalten des Hundes und den schlappen Gang, erst als wir näher
kamen offenbarte sich mir auch seine körperliche Verfassung.  Mit einem
trockenem " Und sowas hier eben ist dann ein Fall von Hund der mitgenommen
gehört!" bremste ich am Strassenrand und wir hoben das schwache Etwas in das
Auto. Genauer in das von Thomas Busch, dem Chef des Tierärztepools , der ein
wenig empfindlich in Sachen Sauberkeit seines Autos ist, doch das wird er
mir schon verzeihen, ob er will oder nicht ;-)

Herr Schäfer war tatsächlich fast eklig anzupacken: Von den Ektoparasiten
abgesehen war seine Haut schuppig, eitrig  und blutig. Sein Titer ist
derzeit recht hoch und sein Zustand schwankend. Nachdem ich Milteforan
einsetzte drohte er noch mehr abzubauen, verweigerte das Futter und ich war
gezwungen das Medikament wieder abzusetzen und ihm weiterhin nur Allopurinol
zu geben. Die Nebenwirkungen hatten auf ihn zugetroffen und derzeit frisst
er wieder, aber sein Appetit schwankt. Nieren - und Leberwerte waren in
Ordnung, insofern wird weitergekämpft.  

Ob er es schaffen wird weiss ich nicht, das Thema " erlösen" steht nach wie
vor im Raum, allerdings nicht solange er nicht beginnt offensiv zu leiden.
Bislang freut er sich über Alles und Jeden, wedelt bei jeglicher Ansprache
unaufhörlich mit dem Schwanz und läuft auch tagsüber im Rudel mit. Insofern
hat er Lebensfreude und wir versuchen es einfach weiter.  

Er ist extrem anhänglich und verschmust, wenngleich man merkt dass er auch
geschlagen wurde und sein Hals bezeugt, dass er wohl an einer puren Kette
angebunden war, die den Hals übel verletzt hatte. Hiermit wollte ich ihn
lediglich vorstellen, von einer Vermittlung ist im derzeitigen Zustand
selbstverständlich keine Rede. Maximal müssen uns erstmal sehr sehr viele
Daumen gedrückt werden.

 

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Ich bin ein Patentier - Möchtest DU mein Tierpate werden?

 

Oft kommen Hunde in unsere Auffangstation deren Vermittlungschancen aus den unterschiedlichsten Gründen sehr gering sind. Meist sind dies alte oder kranke Tiere, aber auch sehr große Hunde warten oft lange auf ein endgültiges Zuhause.

 

Einige unserer geretteten Tiere sind so stark traumatisiert oder verhaltensauffällig, dass wir es nicht verantworten können, diese in eine Familie zu vermitteln. In der Auffangstation finden sie nicht nur die notwendige Ruhe, sondern in Verena Wels auch eine fachkundige Betreuerin, die aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung optimal auf diese Tiere eingehen kann.

 

Auch Katzen finden immer wieder mal ihren Weg zu Verena. Sie werden medizinisch versorgt, kastriert und – wenn sie möchten – für den Rest ihres Daseins verpflegt. In der Regel ist eine Vermittlung dieser Tiere, aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht umsetzbar.

 

Für solche „Sorgenfelle“ ist die Tierpatenschaft gedacht. Die Übernahme einer Patenschaft gibt Ihnen die Möglichkeit, in Not geratene Tiere zu unterstützen, gerade wenn Ihre Lebensumstände es nicht zulassen ein Tier selbst aufzunehmen. Mit einem Beitrag von mind. 5 Euro im Monat helfen Sie, diese Tiere zu pflegen, tierärztlich zu versorgen und eine adäquate Unterbringung zu gewährleisten.

 

Je nach Größe und Gesundheitszustand entstehen unterschiedlich hohe Versorgungskosten. Hinzu kommt, dass die Hunde in unserer Station in Kleingruppen untergebracht sind, um ein möglichst artgerechte Haltung zu gewährleisten. Somit ist es kaum möglich, die exakten Kosten für jedes einzelne Tier zu ermitteln.  Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass im Durchschnitt mit Kosten in Höhe von 100 € monatlich für Unterhalt, Futter und tierärztliche Versorgung eines ausgewachsenen Hundes zu rechnen sind. Bei einer Katze belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 30 Euro.

 

Bis zur Deckung dieser Beträge werden von uns Paten für ein bestimmtes Tier angenommen. Natürlich kann es auch immer wieder vorkommen, dass die Kosten für ein Tier über die Patenschaften kurzfristig gedeckt sind. Der dadurch entstandene Überschuss wird dann für andere Notfälle in unserer Station verwendet, die – je nach Jahreszeit – fast täglich in die Auffangstation („geflogen“) kommen.

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns mit der Ausstellung einer Patenurkunde. Auf Wunsch kann auch ein anderer Name als Pate eingetragen werden, z.B. bei Patenschaften, die verschenkt werden sollen.

 

Neuigkeiten zu ihrem Patentier können sie in regelmäßigen Abständen auf der Homepage erfahren. Bitte haben sie Verständnis, dass eine persönliche Benachrichtigung nur bei besonderen Ereignissen erfolgt.

 

Patenschaftsantrag

 

AGB für Tierpatenschaften

Herr Schäfer bedankt sich bei seinen Patinnen/Paten:

Familie Zimmermann,
Carola und Micha Beyse

Neues vom 07.06.2017

Ziemlich genau zwei Jahre ist es nun her, dass Herr Schäfer mehr tot als lebendig auf Kretas Straßen gefunden wurde. Die Zeiten als man um sein Leben bangte, sind lange vorbei, vielmehr erfreut er sich insbesondere was sein Gewicht angeht; ein wenig zu sehr des Lebens;-) In den zwei Jahren in der Auffangstation hat Herr Schäfer viele Hunde kommen und gehen gesehen, viele Hündinen leisteten ihm Gesellschaft und auch mit den meisten Rüden konnte er im Rudel laufen. All diese Hunde haben es nach einigen Monaten geschafft und konnten nach Deutschland ausreisen. Aber wer blieb zurück? Herr Schäfer, wir können das gar nicht verstehen, da er ein wirklich unkomplizierter und extrem menschenbezogener, verschmuster und sehr fitter Kerl ist. Ok, wir geben zu, dass seine Bilder bislang nicht die besten waren, da er einfach NIE Zeit hatte, um sich mal in Pose zu setzen, sondern immer zwischen den Beinen umher laufen mußte und um Streicheleinheiten bettelte, diesen Juni sollte aber alles anders werden. Er hat sich mal ein paar Minuten Zeit genommen, sich in Position gesetzt/gelegt/gestellt und sich fotografieren lassen, aber seht selbst, was rausgekommen ist.

Nun sollte es doch ein leichtes sein, dass Herr Schäfer auch endlich seine Menschen findet und nicht noch mehr Hunde in der Auffangstation kommen und gehen sieht und immer wieder zurück bleinen muß :-(

 

Neues vom 14.07.2016

 

Neues vom 18.05.2016

 

Neues vom 08.08.2015

 

Juni 2015

 

 

 

 

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