SHAUN

 

Rüde SHAUN  - Zuhause oder Pate gesucht

kastriert, geb. ca. 2005, Schulterhöhe ca. 30 cm, Gewicht ca. 8 Kilo

 

Update Juli 2015

 

Shaun lebt nunmehr fast seit 2,5 Jahren in der Auffangstation und hat sich sehr sehr gut entwickelt. War er am Anfang gerne mal ein kleiner Terrorzwerg, ist er mittlerweile ein richtig verschmuster Kerl. Wenn man sich die Zeit nimmt und sich auf dem Boden setzt, kommt er sofort schwanzwedelnd angetrabt und setzt sich zu einem, kurze Zeit drauf, krabbelt er einem auf den Schoß und lässt sich ausgiebig streicheln. Wenn die anderen Hunde dazu kommen und auch Streicheleinheiten möchten, zeigt er sanft, aber bestimmend, dass dies in diesem Moment nicht möglich ist, denn er braucht den Menschen für sich alleine ;-) Fast seit Beginn seines Einzugs in die Auffangstation lebt er zusammen im Auslauf mit den Welpen und kommt dort bestens zurecht, genauer gesagt, ihm gefällt die Rolle als Familienoberhaupt sehr gut. Er zeigt den Welpen seine Zuneigung, aber genauso auch, wenn er seine Ruhe möchte.

 

Im Großen und Ganzen ist Shaun zu einem problemlosen Hund geworden, dennoch gibt es noch Situationen, wo er unsicher ist und hier auch mal schnappt. Die Frage die sich mir gerade stellt, ist, ob man es überhaupt noch schnappen nennen darf, denn Zähne hat Shaun kaum noch im Maul. Z. B. hatte ich mit ihm die Situation, dass ich eine Decke der Hunde ausschütteln wollte, in dem Moment des Entfernen der Decke aus dem Zwinger, hatte sich Shaun auf diese gesetzt und ich habe die Decke vorsichtig hochgenommen. Shaun purzelte von der Decke und schnappte mich ins Bein (gemerkt hat man natürlich kaum was, wo keine Zähne, da keine Bisswunden ;-) )

 

Auch wenn Shaun sich so gut entwickelt hat, denken wir, dass eine Vermittlung – auch wegen dem Alter – nicht so einfach werden wird und haben ihn zum Patenhund gemacht. Wir würden uns freuen, wenn jemand eine Patenschaft für Shaun übernehmen würde.

 

Natürlich dürfte auch er sehr gerne noch ein eigenes Zuhause bekommen, er ist zwar alles andere als unglücklich in der Auffangstation, aber diese ersetzt natürlich kein eigenes Körbchen. Shaun´s neue Besitzer stellen wir uns so vor: Es darf gerne ein älteres Ehepaar oder eine Einzelperson sein, die gerne noch Spaziergänge unternehmen. Hundeerfahrung sollte vorhanden sein und die Erziehung sollte konsequent erfolgen. Nicht, dass er wieder größenwahnsinnig wird. Er möchte kein Zuhause, wo er bedrängt wird oder man hohe Ansprüche an ihn hat, sondern mehr oder weniger „sein Ding“ machen kann, gestreichelt wird, spazieren gehen darf und natürlich liebevoll versorgt wird. Ein Garten wäre toll, aber keine Vermittlungsbedingung, aufgrund seines Alters und eigenen Kopfes wäre eine Mietswohnung in höherer Etage ungeeignet. Wie gesagt hat Shaun keinerlei Probleme mit Artgenossen, so dass gerne weitere Hunde in seinem Zuhause sein dürfen, als „Mitläufer“ können wir ihn uns gut vorstellen. 

 

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Ich bin ein Patentier - Möchtest DU mein Tierpate werden?

 

Oft kommen Hunde in unsere Auffangstation deren Vermittlungschancen aus den unterschiedlichsten Gründen sehr gering sind. Meist sind dies alte oder kranke Tiere, aber auch sehr große Hunde warten oft lange auf ein endgültiges Zuhause.

 

Einige unserer geretteten Tiere sind so stark traumatisiert oder verhaltensauffällig, dass wir es nicht verantworten können, diese in eine Familie zu vermitteln. In der Auffangstation finden sie nicht nur die notwendige Ruhe, sondern in Verena Wels auch eine fachkundige Betreuerin, die aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung optimal auf diese Tiere eingehen kann.

 

Auch Katzen finden immer wieder mal ihren Weg zu Verena. Sie werden medizinisch versorgt, kastriert und – wenn sie möchten – für den Rest ihres Daseins verpflegt. In der Regel ist eine Vermittlung dieser Tiere, aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht umsetzbar.

 

Für solche „Sorgenfelle“ ist die Tierpatenschaft gedacht. Die Übernahme einer Patenschaft gibt Ihnen die Möglichkeit, in Not geratene Tiere zu unterstützen, gerade wenn Ihre Lebensumstände es nicht zulassen ein Tier selbst aufzunehmen. Mit einem Beitrag von mind. 5 Euro im Monat helfen Sie, diese Tiere zu pflegen, tierärztlich zu versorgen und eine adäquate Unterbringung zu gewährleisten.

 

Je nach Größe und Gesundheitszustand entstehen unterschiedlich hohe Versorgungskosten. Hinzu kommt, dass die Hunde in unserer Station in Kleingruppen untergebracht sind, um ein möglichst artgerechte Haltung zu gewährleisten. Somit ist es kaum möglich, die exakten Kosten für jedes einzelne Tier zu ermitteln.  Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass im Durchschnitt mit Kosten in Höhe von 100 € monatlich für Unterhalt, Futter und tierärztliche Versorgung eines ausgewachsenen Hundes zu rechnen sind. Bei einer Katze belaufen sich die Kosten auf durchschnittlich 30 Euro.

 

Bis zur Deckung dieser Beträge werden von uns Paten für ein bestimmtes Tier angenommen. Natürlich kann es auch immer wieder vorkommen, dass die Kosten für ein Tier über die Patenschaften kurzfristig gedeckt sind. Der dadurch entstandene Überschuss wird dann für andere Notfälle in unserer Station verwendet, die – je nach Jahreszeit – fast täglich in die Auffangstation („geflogen“) kommen.

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns mit der Ausstellung einer Patenurkunde. Auf Wunsch kann auch ein anderer Name als Pate eingetragen werden, z.B. bei Patenschaften, die verschenkt werden sollen.

 

Neuigkeiten zu ihrem Patentier können sie in regelmäßigen Abständen auf der Homepage erfahren. Bitte haben sie Verständnis, dass eine persönliche Benachrichtigung nur bei besonderen Ereignissen erfolgt.

 

Patenschaftsantrag

 

AGB für Tierpatenschaften

Shawn bedankt sich bei seinen Patinnen/Paten:

Pia und Mandy

Neues vom 11.07.2017

Seit ca. drei Tagen hielt Shaun den Kopf schief und ich ging davon aus,
dass er eine Grasgranne im Gehörgang hatte. Zunächst hatte ich die
Hoffnung, dass er sie mit Ohrtropfen selbst raus geschüttelt bekommt,
zumal es natürlich mal wieder Wochenende war ohne Tierarzt, wie immer
wenn sowas ist! Nun, heute, Montag, hatte ich sofort Glück: Ein Anruf
beim Tierarzt, zwei Stunden später durfte ich kommen. Wieso Shaun schon,
als ich ihn rief, Bescheid wusste und nicht kam ist mir generell, bei
allen Hunden, schleierhaft. Wieso wissen die immer alles? ;-) Als ich
ihn mit der Leine zum Auto führte begann er auch schon sein
Donnerwetter, welches er ja an und für sich mir gegenüber schon lange
abgelegt hat. 13 Uhr hatte ich Termin, 14.45 lag er endlich in Narkose,
ich will nicht ausschweifend werden wie alles ablief, ein paar Fotos
zeigen einen Teil. Tierarzt, Schwester und ich waren eine Mischung
zwischen amüsiert und sauer. Da er auch aus seinem inzwischen fast
zahnlosen Mund penetrant stank und ein Zahn offensichtlich eh wieder
wacklig, bat ich gleichzeitig um eine Reinigung bzw. entfernen. Ebenso auf
einen Bluttest, denn seine Krallen waren mir zu lang obwohl er viel
rennt und ich fand somit eine Leishmaniose nicht abwegig. Gegen 19 Uhr
holte ich ihn wieder ab. Die Leishmaniose war prompt positiv, sein Blut
geht nun nach Athen zur Titerbestimmung, Nierenwerte usw. Aus dem Ohr
holte der Tierarzt nicht bloss die eine erwartete Granne heraus, doch
gleichzeitig, ebenso aber auch aus dem anderen Ohr, was ich gar nicht
erwartet hätte, ebenso eine aus dem Zahnfleisch und diverse Zähne (
unglaublicher Weise besitzt er aber immer noch ein paar wenige nun ;-)))
Borreliose, Babesiose, Anaplasmose und Erlichiose waren, ehrlich
gestanden zu meiner Überraschung alle negativ. Bei der Gelegenheit habe
ich ihn auch gleich noch scheren lassen, ich dachte mir, die 30 Euro
kann ich mir nun auch noch an's Bein binden damit es, jetzt wo die
nächste Hitzewelle kommen soll, ihm ein wenig luftiger um's Gemüt wird
;-) Sollte er so in die Sonne gehen bekommt er natürlich Sonnencreme 50
Schutzfaktor! Die Fotos sehen tragisch aus, ich weiß. Insofern möchte
ich betonen, dass es Shaun generell sehr gut geht, er ist sogar ein wenig
pummelig und guter Dinge. Ich amüsierte mich selber über seine
hasserfüllten Blicke beim Tierarzt und da Shaun das Maskottchen der
Auffangstation ist und eh bei mir bleibt muss ich ja keine positive
Reklame für ihn machen und darf dies mit Euch teilen, liebe Shaun-Fans
;-))) Wie gesagt, die heutigen Fotos sind in Elend, Hass, Unwürdigkeit
entstanden :-D Kaum zu Haue aber freute er sich, mochte zwar noch nix
essen. Den Zähnen nach gehe ich davon aus dass er Morgen auch noch
durchhängen wird, sobald er aber wieder frisst werde ich seine schon
vermutete Leishmaniose in Angriff nehmen, zunächst nur mit Allopurinol.
Je nach Titer, Nierenwerten usw. werde ich entscheiden ob er auch
Milteforan bekommen sollte. Wegen seiner langen Krallen hatte ich es im
Kopf, dass er positiv sein könnte, meist fiel es mir nachts ein und ließ
mich nicht gut schlafen, ich gestehe dass ich erleichtert bin nun
Bescheid zu wissen. Und hiermit möchte ich auch nochmal an alle Kreta-
Hunde- Besitzer appellieren die jährliche Untersuchung zu machen insofern
Ihr Eure Hunde weniger als 8 Jahre von uns habt.

 

 

Neues vom August 2013

 

Nachdem Shaun die letzte Zeit ein wenig gerupft aussah brachte ich ihn zum Tierarzt um ihn auf Leishmaniose und Erlichiose zu testen.

 

Beides war zum Glück negativ.

 

Da wir ihn zum Blut abnehmen eh lahm legen mussten nutzten wir die Gelegenheit um ihm eine sommerliche Kahlrasur zu verpassen. Mein süsser Blödian kommt sich nun wunderschön vor, psssssssssst, wir sagen ihm nicht dass er ernsthaft doof aussieht ;-))))))))

 

Zudem ist er ein Wasserfan und planscht für sein Leben gerne. Dass er mir dann nackig und dreckig und nass auf den Schoss springt und mit zahllosen Küsschen übersäht ist halt Shaun. Man muss den süssen Ratterich hassen oder aber lieben.

 

Neue Bilder vom 29.05.2013

 

Neues vom 15.05.2013

Lange nun habe ich es herausgezögert eine neue Beschreibung über Shaun zu schreiben. Doch es hilft nichts. Auch wenn ich riskiere dass er niemals ein Zuhause finden wird.

 

Shaun ist zu einem kleinen Stinktier mutiert. als er das 1. mal Jenny beissen wollte während ihres Besuches tat ich dies noch ab. Im Gegenteil, ich schimpfte mit Jenny dass man halt eben machen Hund ein bisschen mit Samthandschuh behandeln muss wegen schlechter Erfahrung und so. Als er mir recht kräftig an der Hand hing nur weil ich seinen Zwinger wechseln wollte wurde mein Hut plötzlich etwas kleiner.  Genauer gesagt schlief ich nächtelang vor seiner Kastration nicht weil ich mir Gedanken machte wie der je nen Venenkatheder kriegen soll. Auf meine Warnung knockte die TA Helferin ihn dann so aus dass dies einfach blieb, auch verlor er beim Kastrieren ein paar Zähne ( nicht mutwillig, klar, auch wenn ich schadenfroh war zugegeben) die Dinger mussten halt raus, doch Shaun wird den Rest seines Kauwerkzeuges dennoch gerne weiter auch zu anderen Zwecken nutzen ;-((((

 

Dass er inzwischen sehr fröhlich und ausgelassen ist, ist lediglich ein netter Nebeneffekt. Er führt sich absolut als Wachhund auf und scheint sich stark an eine Person zu binden, im derzeitigen Fall an mich. Für Kinder ist er absolut ungeeignet, verbellt diese enorm und würde in einer Familie die Oberhand gewinnen. Auf gar keinen fall werde ich eine Vermittlung an Familie verantworten.

 

Die andre Seite ist, dass ich diesen Sausack dennoch über alles liebe und das weiss er auch. rufe ich ihn laut und übermütig kommt er angewetzt mit zurückgelegten Ohren in Übermut und kämpft mit mir. 

 

In diesen Momenten weiss ich dass seine Bisse absolut zärtlich sind. Ich kann alles mit ihm machen dann solange es lustig ist. Er rennt dann Hacken schlagend davon, kneift die anderen Hunde, mit denen er sich prima versteht und kommt zurück zu mir um weiterzumachen.

 

Shaun ist in jeder Hinsicht ein besonderer Hund, doch leider wird sich
seinem Verhalten nach nun die Chance auf Vermittlung stark eingrenzen.

 

Genauer gesagt kann Shaun eigentlich nur noch zu Menschen, die ihn als Mitläufer haben wollten und sich nicht großartig mit ihm auseinander setzen möchten. Im Alltag ist er absolut liebenswert, jegliche Auseinandersetzung mit Shaun aber ist leider eine Tortour ;-(

Neues vom 04.03.2013

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Februar 2013

Shaun musste ich wegen seinem Fell nach dem Cartoon- Schaf benennen.

Er wurde mir am 23.02.13 von einem tierlieben Griechen aus dem Ferienort Mallia gebracht. Dort füttert der Mann schon diverse kastrierte Strassentiere. Er bat mich um Aufnahme von Shaun weil dieser teilweise getreten und geschlagen wurde.

Die Tierärztin schätze ihn auf Ende März 2005 und mit einer SH von ca. 30cm und einem Gewicht von 8kg ist er wirklich ein Minimann.

Shaun stimmt mich etwas traurig. Er wirkt so melancholisch, ja, ich mag behaupten lebensmüde im wahrsten Sinne des Wortes. Zwar wedelt er freundlich mit dem Schwanz wenn man zu ihm kommt, versteht sich auf Anhieb prima mit Viktoria, mit der er nun den Zwinger teilt, doch es geht etwas tief Trauriges von ihm aus.

Nun ist er natürlich auch erst 24 Stunden bei mir, vielleicht wird er etwas fröhlicher im Laufe der Zeit, ich werde mir alle Mühe geben seinen Aufenthalt bei mir so schön wie möglich zu gestalten. Wer weiss wann und unter welchen Umständen er ausgesetzt wurde.

Jedenfalls wünsche ich mir ganz fest, dass er möglichst schnell ein eigenes Zuhause findet.

Soweit ich ihn bis jetzt beurteilen kann wäre er optimal für ältere Menschen, die ihn gerne verwöhnen würden und nicht mehr allzu grosse Spaziergänge machen möchten.

Shaun ist schon angeimpft und könnte Ende März ausreisen.

 

 

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