STEVIE

Stevie, Leishmaniose positiv, männl. kastriert, ca Mitte '18 geboren. 
Um
die 50-55 cm Schulterhöhe, gut 18kg. 

Sehr lieb und anhänglich,rudeltauglich, 
nur Revithouli mag er nicht.

Bevor ich Stevie kennenlernte rief mich ein bekannter Tierschützer an, 
der hier mit seinen Eltern die Oliven auf dem Grundstück ernten sollte. 
Zur Erklärung: Das Grundstück gehört nicht mir! Er habe drei unkastrierte Rüden, 
aufgrund Tierschutzproblemen aber kein Geld mehr und sein Auto verkauft usw. Selbstverständlich erklärte ich mich gerne bereit seine Hunde zum Kastrieren zu fahren. 
Im Laufe des Gespräches, welches hätte schnell sein können, ging es um einen Hund mit vorstehenden Augen, was mich eh schon ein bisschen zur Eile antrieb, 
denn ich wollte nicht Schuld für Kopfschmerzen, an denen ich selbst bestimmt 300 Tage im Jahr leide, Schuld sein, weil ich weiß eben wie das ist ;-( 

Was ich antraf aber übersteigerte meine Erwartung immens. 
Also ich bin kein Kind von Traurigkeit und habe schon viel gesehen. 
Die recht harmlose Schilderung am Telefon aber und der Anblick der Tatsache im Gegenteil verursachte so manche Gemütsschwankungen in mir, die ich nun nicht echt mitteilen möchte…;-(( Dass ich selbst zu emotional und zu hoffnungsvoll war, wollen wir sagen zu blöde meinetwegen? Und die Hoffnung hatte diese Augen retten zu können mag ich tatsächlich meinem fehlenden Menschenverstand zuschreiben, an dem ich echt durch lock down offenbar zu leiden drohe weil dieser für mich hier alleine auf dem Grundstück oft Ausmaße annimmt glaube ich. 

Elf Tage kämpfte ich um diese Hackfleischbällchen und es tut mir in der Seele weh,
 dass ich so verrückt war zu glauben dass ich die Augen wieder gewinnen kann, 
ich mag heute noch weinen um diesen irren Versuch. Mir zugute halten kann ich nur,
 dass ich hier auch nicht den tierärtzlichen Rat hatte die Augen sofort entfernen zu lassen, was ich ach 11 Tagen selbst beschloss und dann leider auch noch täglich Aufschub bekam von einem Montag bis Donnerstag. Ich schwöre Euch, so etwas ist emotional nicht einfach. Ich glaube am Schluss litt ich mehr als der Hund selbst. Das weiß man halt nie, Stevie war immer höflich und fröhlich. Ich bewundere ihn ohne Ende wie so viele Tiere, 
sie sind so viel mutiger als wir. Seit drei Wochen bitte ich dass er in sein Rudel zurück darf, hoffentlich ist es bald soweit. Bei mir ist er halt separiert aber ich möchte dass er zu seinem ursprünglichen Tierschützer zurück geht. Sein Grundstück ist kleiner als meines und dort lebte er in einem übersehlichen Rudel, in dem er sich wohl fühlt. 

Nichts desto Trotz wünsche ich mir für Stevie eine Familie, 
die mit seinem handycap umgehen kann.

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Neues vom 02.03.2021

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