SHOGUN

SHOGUN, männl., geboren irgendwann im Januar, geschätztes Endmaß
um die 65cm Schulterhöhe, Endgewicht um die 28kg.

Shogun wurde mit rund 2 Monaten alleine gefunden und wuchs in einem 
Haushalt mit zwei weiteren Hunden und zwei Kleinkindern auf.
Schon damals trat seine Pflegemama mit mir in Kontakt
und ich sagte ihr zu helfen. Doch es klappte weder mit Fotos
noch weiteren Infos. So dass die Zeit in's Land zog.
Da sie selbst nicht von hier ist, bekam ich plötzlich eine mail,
dass sie mit den Kindern fürlängere Zeit nach England geht.
Ihr Mann aber Shogun nicht mitverpflegen kann,
wegen zwei eigenen Hunden, Arbeit ect...

Es brach mir selber das Herz als er bei mir einziehen musste,
da er von klein auf nun Haushalt und Familie kennt.
Ebenfalls gab es reichlich Tränen beim Abschied!
Er zog zur Vermittlungshündin Mena ein,
die ihn auch liebevoll in Empfang nahm.
Dennoch versteckte er sich zwei Tage hinter einer Hütte.
Als an seinem dritten Tag der fast gleichaltrige Snuk einzog,
lebte er endlich auf. Inzwischen sind er, Snuk und Mena ein gutes Team.
Sie fressen zu dritt aus einem Napf, auch wenn es drei
Futternäpfchen gibt. Generell teilen sie Alles.

Shogun ist süss und liebesbedürftig.
Er kann schon an der Leine laufen und dürfte auch in eine Familie
mit kleineren Kindern, weil er dies schon kennengelernt hat.
Dass er nicht in seiner Finderfamilie bleiben würde,
war von Anfang an klar. Allein die Tränen beim Abschied
waren überzeugend, dass er sich immer gut verhalten hatte.
Aber drei Hunde waren zu viel für die Familie.

Shogun kann sofort in eine endgültige Familie übersiedeln.

Shogun lebt auf einer Pflegestelle in 35435 Wettenberg

Neues von der Pflegestelle vom 12.11.2019

Shogun heißt jetzt Santo und lebt mit zwei Hundekumnpels bei uns in Pflege.

Leider harmoniert er nicht mit unserer zweiten Pflegehündin und es gibt immer wieder mal Situationen, wo ich eingreifen muss. Es ist nichts gefährliches, jedoch schaukeln sich beide gern hoch. Zusammen Gassi gehen, geht gar nicht mehr. 
Santo benimmt sich dann, als hätte er auf einem Tarzanheft geschlafen
und kläfft alles und jeden an. 
Auch bei Hundebegegnungen reagiert er dann sehr extrem und lässt sich kaum beruhigen. 
Wir haben jetzt Unterstützung von einer Freundin, die ihn zweimal täglich mit zum Gassi nimmt, um mich zu entlasten. 

Ist er ohne sein Rudel unterwegs, ist er längst nicht mehr so aufgeregt und ist sehr lernwillig, läuft gut an der Leine und ist sogar abrufbar.
Santo ist in manchen Situationen noch sehr ungeduldig und fängt an zu kläffen,
auch wenn ihm etwas gerade nicht in den Kram passt. 
Daran arbeiten wir noch. Bedingt durch das getrennte Gassi gehen, muss er ja auch alleine bleiben. Am Anfang bellt er noch, beruhigt sich dann aber wieder. 

Zu Hause ist er sehr verschmust und genießt seine Streicheleinheiten. 
Er hat einen jugendlichen Jagdtrieb und ist auf Mäuse spezialisiert. 
Santo ist sehr wachsam und muss sich noch daran gewöhnen,
 nicht bei jedem vorbei fahrenden Auto Alarm zu schlagen.
Daran arbeiten wir ebenfalls. 

Er ist sehr lauffreudig und wir haben mit ihm Zughundesport ausprobiert. 
Dafür ist er sehr talentiert. 
Auch hat er eine sehr gute Nase, mit der er gerne arbeitet. 
Abends nach kurzem Kuscheln legt er sich freiwillig räumlich getrennt von seinen Hundekumpels ins Körbchen.

Aufgrund seines Verhaltens ist es besser für ihn, als Einzelhund vermittelt zuwerden. 
Gerne an hundeerfahrene, sportliche Menschen, die ihn gut auslasten können. 
Zur Zeit ist er noch sehr arbeitsintensiv, macht jedoch gute Fortschritteund 
es lohnt sich auf jeden Fall. 

Denn er ist auf dem besten Wege ein toller Kumpel zu werden.

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Juli 2019

So wurde Shogun gefunden

 

 

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