YARA

Hündin Yara, geb. ca. Ende Januar 2020, Endmaß ca. 60 cm,
Endgewicht ca. 25 Kilo.

Yara bedeutet auf persisch - "Göttin des Wassers"

Meine kleine Regenwasser- Familie kam in etwa Ende Januar 2020 zur Welt. Noch immer bin ich etwas unschlüssig bei der Einschätzung der Endmaße, vermute aber, dass sie sich Pi mal Daumen um 60 cm Schultermaß bewegen und mindestens um die 25 kg auf die Waage bringen werden.

Da sie mir extrem jung ausgesetzt wurden sind sie sehr auf den Menschen geprägt, genauer gehört der Mensch und die fütternde, streichelnde Hand von klein auf in ihr Leben und sie zerreißen mich mittlerweile um angefasst zu werden. Fotografieren war sehr schwierig, weil sie alle auf meinen Schoß wollten (zum Glück habe ich schon wieder eine Ausrede für meine recht dünnen Haare und dass sie mir meinen schwarzen Kaffee austrinken würden war Ehrensache, kenne ich schon von anderen Welpen). Kurz, die Fotosession war wieder einmal eine Tortour, wie es halt so bei psychisch gesunden Welpen der Fall ist und die Muddi – also ich - leiden muss ;-)) 
Genau so aber soll es ja auch sein, jawoll.

Facebook- Besucher, zu denen ich selbst ja nicht gehöre, kennen meine sieben Zwerge schon von meinem relativ entsetzten Video als ich sie fand. Dies war am 23.02.2020, nachdem es die ganze Nacht durchgeregnet hatte. Die zwei Pappkartons, in denen man sie vor meinem Tor ausgesetzt hatte, waren derart durchweicht, dass sie so platt waren als sei 56x ein Auto drübergefahren. Sehr anheimelnd mummelig dazu die Textilien im Karton, deren Sinn ich in solch einer Nacht nicht verstehen kann. Doch als Tierschützer habe ich zumindest eines kapiert in meinem Leben, dass ich eben nicht alles verstehen muss… Sehr wertvolle Erkenntnis!!

Tatsächlich war ich extrem aufgebracht als ich die Minis fand und meine damalige Besucherin Marion aus Wien machte auch die Videos nachdem ich ihr, komplett durch den Wind, von meinem Fund vor dem Tor berichtete. Ich muss gestehen, dass ich es gar nicht daran glaubte, dass alle überleben würden. Nicht nur an dem Morgen an dem ich sie fand. Sie waren noch so klein, dass sie nicht einmal mit dem Welpenfutter – welches ich ihnen sofort kaufte - zurechtkamen. Selbst dies musste ich noch einweichen, vorsichtshalber in gespendeter Welpenmilch damit sie auch alles bekamen was sie brauchten. Nicht abzuwenden war der Durchfall, denn sie nuckelten mir ja noch an den Fingern und die Därme mussten sich erst einmal umstellen.

Nachdem Jenny und Natascha meine Zwerge hier vor Ort noch kennenlernen durften (bevor das große Reiseverbot wegen Corona begann) drängte Jenny die Minis online vorzustellen zu stellen, was ich mich bis jetzt nicht wagte. Für mich ist es eine enorme zusätzliche Belastung mir vorzustellen, dass Familien, eventuell sogar mit Kindern, sich schon in Vorfreude auf ihre Hunde begeben während mir diese womöglich hier aber noch sterben könnten. Nun sind wir aber so weit, die dritte Impfung sitzt (in ihrem Fall kriegen sie vier davon weil ich nicht weiß ob die erste in eine Immunlücke rutschte).

Nachdem ich auch die heutigen Fotos noch einmal kontrollierte darf ich sie auch wirklich stolz vorstellen. Ja, ich bin in jeglicher Hinsicht stolz auf diese Regenbögis, dass sie nicht nur diese Nacht überstanden, sondern auch viel zu früh von der Mama weg alle stark genug waren.

Ihre Namen übrigens sind zwar änderbar aber für jeden überlegt. Sie werden auch für Familien mit standfesten Kindern vermittelbar sein sofern die Eltern wissen das Welpen beißen und sie mit der Kombination Kind/Hund verantwortungsvoll umgehen. Diese Welpen haben- Besuch in der Hundeschule und Erziehung vorausgesetzt – trotz fehlender Mama auf jeden Fall bis hier die besten Voraussetzungen genossen für ein tolles Leben.

Eine Ausreise ist ab ca. Mitte Mai möglich. Voraussetzung dafür ist, dass der Flugverkehr wieder zugelassen ist.

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15.04.2020

Yara am 14.03.2020

 

 

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